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Strahlender Lichterglanz und quirlige Geschäftigkeit beim Adventssingen
Chorgemeinschaft Ehrstädt-Hasselbach hatte zum sechsten Mal auf den
Dorfplatz eingeladen
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Die Weed-Singers wurden
beim Advents-singen von Mitgliedern der Chorgemein-schaft
Ehrstädt-Hasselbach unterstützt. |
Sinsheim-Ehrstädt (hk) Ruhig
und menschenleer lag die Dorfstraße in Ehrstädt am Abend des dritten
Adventssonntags da. Mit der Dunkelheit hatte der Frost eingesetzt.
Schneeflocken fielen vom Himmel. Auf dem Weg zum Weedplatz eröffnete
sich dem Besucher dort eine Kulisse von strahlendem Lichterglanz und
quirliger Geschäftigkeit. Angesichts des nunmehr schon sechsten
Adventssingens, zu dem die Chorgemeinschaft Ehrstädt-Hasselbach
eingeladen hatte, kann wohl schon von einer schönen Tradition gesprochen
werden, die sich in dem kleinen Sinsheimer Bergdorf inzwischen
eingebürgert hat. [bildergalerie] |
Die Ehrstädter
Gesangvereins-Vorsitzende Carla Mack hob hervor, dass sich der Weedplatz als
Ort für das Adventssingen bewährt habe. Der großzügige Platz bot das rechte
Maß an Gemütlichkeit. Hinter den kleinen Verkaufshütten knisterte ein großes
Lagerfeuer. Im großen Topf dampfte die Gulaschsuppe vor sich hin. Und
nebenan auf dem großen Gasbräter wurden die leckeren Bratwürste gegrillt.
Ebenso standen in einer Hütte viele Töpfe bereit. Bei gelupftem Deckel
entstiegen diesen duftende Dampfschwaden von heißem Kinderpunsch und
Glühwein. Eine Schnapsbar war ebenso vorhanden wie ein Waffel- und
Crepestand.
Die kleine Krippe mit lebenden Schaafen, der große Tannenbaum, an dem
unzählige Lichter glänzten und die Strohballen, die für die Gäste als
Sitzgelegenheit vor der Bühne aufgebaut waren, zeugten von den umfangreichen
wie liebevollen Vorbereitungen, die die Vereinsmitglieder für das
Adventssingen getroffen hatten.
Nachdem die Gäste mit Heißgetränken und Würstchen versorgt waren, nahm
zuerst eine kleine Abordnung des Musikvereins auf der Festbühne Platz und
stimmte mit „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ auf die musikalischen
Darbietungen ein. Eine Stimmung der Einkehr trat an die Stelle von Plaudern
und Betriebsamkeit, als der Kinderchor das erste zarte Weihnachtslied „Alle
Jahre wieder“ anstimmte. Weitere Lieder folgten und als Belohnung für den
Vortrag wurden die jungen Sängerinnen vom Nikolaus mit einem kleinen Präsent
belohnt. Aber auch alle anderen Kinder, die sich auf dem Weedplatz
versammelt hatten, durften in den großen Krabbelsack greifen, und sich ein
Geschenk mit nach Hause nehmen.
Die „Weed-Singers“, eine Abteilung der Chorgemeinschaft, stimmten „Die Rose“, „Feliz
Navidad“, „Good News“ und „Soon and very soon“ an. Hans Asmus erzählte
danach eine Weihnachtsgeschichte, Paula von den Heidelberger Discret Pipe
and Drums spielte mit ihrem Dudelsack und dann war die Zeit gekommen für den
weihnachtlichen Liedvortrag des Gemischten Chors, geleitet von Tatjana
Sujakova. „Fröhliche Weihnacht überall“ erklang aus den Stimmen der
Choristen und über dem Weedplatz entfaltete sich doch tatsächlich der
besungene „Weihnachtszauber“.
Carla Mack blieb es vorbehalten, allen Teilnehmern für den tollen
Adventsabend mit alten und neuen Liedern zu danken. Insbesondere Dirigentin
Tatjana Sujakova bekam ein großes Lob von der Vorstandschaft des
Gesangvereins und als kleines Dankeschön für die Arbeit in den
zurückliegenden Monaten einen Blumenstrauß. Anschließend lud die Vorsitzende
die Einwohner und Gäste ein, sich an den noch zahlreich vorhandenen
Gaumenfreuden zu laben. Der Musikverein Ehrstädt-Hasselbach verabschiedete
die Besucher mit einigen Weihnachtsliedern in die bevorstehende
Weihnachtszeit.
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