Sonntag, 13. Dezember 2009
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Strahlender Lichterglanz und quirlige Geschäftigkeit beim Adventssingen
Chorgemeinschaft Ehrstädt-Hasselbach hatte zum sechsten Mal auf den Dorfplatz eingeladen


Die Weed-Singers wurden beim Advents-singen von Mitgliedern der Chorgemein-schaft Ehrstädt-Hasselbach unterstützt.

Sinsheim-Ehrstädt (hk) Ruhig und menschenleer lag die Dorfstraße in Ehrstädt am Abend des dritten Adventssonntags da. Mit der Dunkelheit hatte der Frost eingesetzt. Schneeflocken fielen vom Himmel. Auf dem Weg zum Weedplatz eröffnete sich dem Besucher dort eine Kulisse von strahlendem Lichterglanz und quirliger Geschäftigkeit. Angesichts des nunmehr schon sechsten Adventssingens, zu dem die Chorgemeinschaft Ehrstädt-Hasselbach eingeladen hatte, kann wohl schon von einer schönen Tradition gesprochen werden, die sich in dem kleinen Sinsheimer Bergdorf inzwischen eingebürgert hat.   [bildergalerie]

Die Ehrstädter Gesangvereins-Vorsitzende Carla Mack hob hervor, dass sich der Weedplatz als Ort für das Adventssingen bewährt habe. Der großzügige Platz bot das rechte Maß an Gemütlichkeit. Hinter den kleinen Verkaufshütten knisterte ein großes Lagerfeuer. Im großen Topf dampfte die Gulaschsuppe vor sich hin. Und nebenan auf dem großen Gasbräter wurden die leckeren Bratwürste gegrillt. Ebenso standen in einer Hütte viele Töpfe bereit. Bei gelupftem Deckel entstiegen diesen duftende Dampfschwaden von heißem Kinderpunsch und Glühwein. Eine Schnapsbar war ebenso vorhanden wie ein Waffel- und Crepestand.

Die kleine Krippe mit lebenden Schaafen, der große Tannenbaum, an dem unzählige Lichter glänzten und die Strohballen, die für die Gäste als Sitzgelegenheit vor der Bühne aufgebaut waren, zeugten von den umfangreichen wie liebevollen Vorbereitungen, die die Vereinsmitglieder für das Adventssingen getroffen hatten.

Nachdem die Gäste mit Heißgetränken und Würstchen versorgt waren, nahm zuerst eine kleine Abordnung des Musikvereins auf der Festbühne Platz und stimmte mit „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ auf die musikalischen Darbietungen ein. Eine Stimmung der Einkehr trat an die Stelle von Plaudern und Betriebsamkeit, als der Kinderchor das erste zarte Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ anstimmte. Weitere Lieder folgten und als Belohnung für den Vortrag wurden die jungen Sängerinnen vom Nikolaus mit einem kleinen Präsent belohnt. Aber auch alle anderen Kinder, die sich auf dem Weedplatz versammelt hatten, durften in den großen Krabbelsack greifen, und sich ein Geschenk mit nach Hause nehmen.

Die „Weed-Singers“, eine Abteilung der Chorgemeinschaft, stimmten „Die Rose“, „Feliz Navidad“, „Good News“ und „Soon and very soon“ an. Hans Asmus erzählte danach eine Weihnachtsgeschichte, Paula von den Heidelberger Discret Pipe and Drums spielte mit ihrem Dudelsack und dann war die Zeit gekommen für den weihnachtlichen Liedvortrag des Gemischten Chors, geleitet von Tatjana Sujakova. „Fröhliche Weihnacht überall“ erklang aus den Stimmen der Choristen und über dem Weedplatz entfaltete sich doch tatsächlich der besungene „Weihnachtszauber“.

Carla Mack blieb es vorbehalten, allen Teilnehmern für den tollen Adventsabend mit alten und neuen Liedern zu danken. Insbesondere Dirigentin Tatjana Sujakova bekam ein großes Lob von der Vorstandschaft des Gesangvereins und als kleines Dankeschön für die Arbeit in den zurückliegenden Monaten einen Blumenstrauß. Anschließend lud die Vorsitzende die Einwohner und Gäste ein, sich an den noch zahlreich vorhandenen Gaumenfreuden zu laben. Der Musikverein Ehrstädt-Hasselbach verabschiedete die Besucher mit einigen Weihnachtsliedern in die bevorstehende Weihnachtszeit.

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