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Ba kommt mit Dreistigkeit ans Ziel
Der wechselwillige Senegalese kommt
in England unter. Als Ersatz könnte ein Gladbacher den Weg nach Hoffenheim
finden.
Quelle:
www.sport1.de

Demba Ba erzielte für Hoffenheim
in der Bundesliga-Hinrunde sechs Tore.
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Hoffenheim. Novum in der
Bundesliga: In Provokateur Demba Ba hat sich erstmals ein Profi
durch Arbeitverweigerung einen weitaus besser dotierten Vertrag
erstreikt. Der Stürmer aus dem Senegal wechselt von 1899
Hoffenheim auf die Insel zu Stoke City, nachdem er bei den
Kraichgauern die Reise ins Trainingslager nach La Manga
eigenmächtig abgesagt hatte, um einen vorzeitigen Wechsel zu
erzwingen. Stattdessen war Ba nach London geflogen, wo auch
seine Familie lebt.
Verhandlungen vor dem Abschluss
"Wir sind in den Verhandlungen auf einem guten Weg, können den
Transfer aber noch nicht bestätigen. Es sind noch einige Details
zu klären", sagte 1899-Pressesprecher Markus Sieger am Freitag.
Das Internetportal des "Kicker" hatte zuvor berichtet, dass sich
der Premier-League-Club mit dem deutschen Nationalspieler Robert
Huth in seinen Reihen und Hoffenheim am Donnerstag über die
Modalitäten des Transfers geeinigt hätten. Als Ablöse für den
Stürmer sind sieben Millionen Euro im Gespräch. Diese Summe
könnte sich durch Sonderzahlungen um zwei Millionen erhöhen.
Hoffenheim an Weiterverkauf beteiligt
Zudem soll Hoffenheim im Fall eines Weiterverkaufs des
25-Jährigen mit 20 Prozent beteiligt werden. Am Freitag sollte
sich Ba noch dem obligatorischen medizinischen Check
unterziehen, ehe anschließend die Unterschrift unter den Vertrag
erfolgen sollte. Einzelheiten über den Inhalt des Kontraktes
sind nicht bekannt. Demba Ba, der in 97 Ligaspielen 37 Tore für
Hoffenheim erzielte, hatte seinen Wechsel provoziert, nachdem er
zwischenzeitlich in einem offenen Brief die Hoffenheimer
Klubführung für sein ungebührliches Verhalten verantwortlich
gemacht hatte. |
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Ba wettert auf Homepage gegen
1899
"Hoffenheim hat ein Angebot erhalten. Beide Klubs haben
daraufhin einem Transfer zugestimmt. Aus unerklärlichen Gründen
hat sich Hoffenheim dann plötzlich anders entschieden", schrieb
Ba auf seiner Homepage. Spätestens nach dieser Anschuldigung war
das Tischtuch zwischen Ba und dem Klub endgültig zerschnitten.
Geduldsfaden bei Tanner gerissen
"Ich habe keine Lust, ein erneutes Resozialisierungsprogramm für
Demba aufzulegen", sagte Hoffenheims Manager Ernst Tanner und
erklärte: "Der Weg, den er gewählt hat, ist absolut nicht
akzeptabel. Die Stimmung in der Mannschaft ist gegen ihn. Da
gibt es keine Zweifel." Tanner hatte in Absprache mit dem
mächtigen Klub-Mäzen Dietmar Hopp angekündigt, Ba, der in
Hoffenheim noch einen Vertrag bis 2013 besaß, bis zum Ende
seines Arbeitsverhältnisses auf die Tribüne zu setzen. Ba hatte
bereits im Sommer 2009 versucht, einen Wechsel zum VfB Stuttgart
durchzusetzen, war damit aber gescheitert. Diesmal sind die
1899-Verantwortlichen aber letztlich froh, dass die klamme Kasse
nach dem Winter-Verkauf von Luiz Gustavo zu Bayern München
weiter aufgefüllt wird.
Hopp kündigt Hochkaräter an
In Ba verliert Hoffenheim aber dennoch innerhalb weniger Tage
einen zweiten Leistungsträger. Als Ersatz für den Angreifer, hat
Hopp einen "echten Hochkaräter" angekündigt. Spekulationen um
eine Verpflichtung des niederländischen Nationalspielers Ryan
Babel vom FC Liverpool hatte Tanner bereits dementiert. Im
Gespräch sollen derzeit der 25 Jahre alte Kongolese Dieumerci
Mbokani vom AS Monaco sein, der von 2007 bis 2010 in 87
Erstligaspielen für Standard Lüttich 39 Tore erzielt hat. Auch
der bei Borussia Mönchengladbach aussortierte Raul Bobadilla
gehört angeblich zu den Kandidaten. |
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