
Dietmar Hopp ist einer der
Gründer des Softwarekonzerns SAP
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Hoffenheim. Golf statt
Fußball: Mäzen Dietmar Hopp von 1899 Hoffenheim hat nach den
turbulenten letzten Wochen Selbstkritik geübt. Er hat den Verein
nach eigenen Aussagen vernachlässigt. "Ich hätte mich mehr
kümmern müssen, aber ich war durch meine Aktivitäten bei
Bio-Tech-Unternehmen, meiner Stiftung und im Golf-Klub stark
ausgelastet und habe darauf vertraut, dass das in Hoffenheim
läuft", sagte der 70 Jahre alte Milliardär dem "Mannheimer
Morgen". Der frühere Manager Jan Schindelmeiser wehrte sich
unterdessen gegen die zuletzt scharfe Kritik Hopps.
Schindelmeiser wehrt sich
Ziel sei es auch gewesen, einen Transferüberschuss für die
nächsten Jahre zu generieren. Das sei aufgegangen, sagte
Schindelmeiser. Der Vorwurf von Hopp, er habe Hoffenheim mit
hoch dotierten Verträge beinahe den Hals gebrochen, sei absurd.
"Ich glaube, Herr Hopp fühlt sich unter starkem Druck, den
Wechsel von Luiz Gustavo schon in der Winterpause zu
rechtfertigen", sagte Schindelmeiser.
Ba vor Wechsel zu Huth-Klub
Vor einem Wechsel steht der meuternde Stürmer Demba Ba. Nach
Informationen des "kicker" soll der Premier-League-Klub Stoke
City bereit sein, eine Ablöse von sieben Millionen Euro für den
Senegalesen zu bezahlen.
Kongolese als Nachfolger?
Bei Stoke City steht auch der 19-malige deutsche Nationalspieler
Robert Huth unter Vertrag. Ein möglicher Kandidat für seine
Nachfolger ist Dieumerci Mbokani. Der 25-Jährige Kongolese
spielt derzeit beim AS Monaco. |