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2:1!
Petric dreht Partie gegen Hoffenheim
Der genesene Stürmer
wird zum Matchwinner für den HSV. Salihovic sorgt für Hoffenheims frühe
Führung. Westermann gleicht aus.
Quelle:
www.sport1.de
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Mladen Petric (r.) bei seinem Kopfball-treffer zum 2:1 des HSV
gegen Hoffenheim
Foto:
www.sport1.de |
Hamburg/Hoffenheim.
Der Hamburger SV ist wieder auf dem Weg nach oben. Ein
spätes Tor von Mladen Petric (83.) bescherte den Hanseaten am
11. Spieltag einen 2:1 (1:1)-Erfolg gegen 1899 Hoffenheim, das
seinerseits den Anschluss an die Spitzenteams verpasste. Beide
Mannschaften haben damit nun 18 Punkte auf dem Konto. Die
Hoffenheimer Führung durch Sejad Salihovic (6.), der einen
Foulelfmeter verwandelte, hatte Nationalspieler Heiko Westermann
(45.) vor 54.162 Zuschauern ausgeglichen. "Es ist schon sehr
enttäuschend, heute als Verlierer vom Platz zu gehen. Es war
eine ausgeglichene Partie. Wir können mit unserer Leistung
zufrieden sein, mit dem Ergebnis allerdings nicht. Die Hamburger
haben ihre Chancen eiskalt genutzt", resümierte Hoffenheims
Verteidiger Andreas Beck.
Für Veh ist vieles möglich
"Es war nicht glücklich für uns, dass wir so früh in Rückstand
geraten sind. In der zweiten Halbzeit haben wir dann 30 Minuten
ein gutes Powerplay gespielt und hätten schon früher in Führung
gehen können", so ein zufriedener Armin Veh. "Die Mannschaft hat
sehr viel Leidenschaft gezeigt. Diese Leidenschaft müssten wir
immer zeigen, dann ist vieles für uns möglich", sagte Veh
weiter.
Pitroipa foult Ba im Strafraum
Die Partie begann wieder einmal mit einem frühen Schock für die
Hamburger. Gerade sechs Minuten waren gespielt, als Peniel Mlapa
beim ersten Hoffenheimer Konter ein Laufduell mit Ze Roberto auf
der rechten Angriffsseite gewann und in die Mitte passte. Dort
stellte sich Jonathan Pitroipa im Zweikampf mit Demba Ba
ungeschickt an, Schiedsrichter Günter Perl entschied auf
Strafstoß. |
Starke verletzt
sich vor der Partie
Die Gastgeber bemühten sich anschließend mit verstärkter
Offensive um den Ausgleich, die letzte Entschlossenheit und
Durchsetzungskraft fehlten jedoch zunächst. Piotr Trochowski
zielte aus 16 Metern zu hoch (11.), Petric köpfte vorbei (14.).
Dann kam auch noch etwas Pech dazu. Paolo Guerrero hatte sich
nach einem langen Abschlag von Jaroslav Drobny bereits gegen
Sebastian Rudy und Torwart Daniel Haas durchgesetzt, konnte den
Ball aus spitzem Winkel aber nicht mehr über die Linie drücken.
Großchance von Mathjisen
Haas stand für Stammtorhüter Tom Starke zwischen den Pfosten,
der kurz vor der Partie aufgrund eines Verdachts auf einen
Muskelbündelriss im Bauch absagen musste. Eine genaue Diagnose
soll nach einer Kernspin-Untersuchung erfolgen. Die größte
Chance zum 1:1 hatte in der ersten Halbzeit schließlich Joris
Mathijsen, dem in der 22. Minute nach einem Eckball der Ball an
die Hacke sprang, als er freistehend drei Meter vor dem Tor
stand.
Pfiffe der HSV-Fans
Dennoch schien Hoffenheim bei seinen Gegenangriffen einem
zweiten Tor näher. Drobny musste bei einem Fernschuss von Rudy
(20. ) klären und rettete auch in der 30. Minute bei einem
gefährlichen Drehschuss von Ba. Erste Pfiffe hallten durch das
Stadion, die Gastgeber wirkten zunehmend verunsichert.
Petric legt Westermann auf
Der Ausgleich fiel entsprechend überraschend. Nach einer langen
Flanke von Guy Demel stand Petric sträflich ungedeckt im
Strafraum und passte zu Westermann, der das Leder aus kurzer
Distanz nur noch über die Linie schieben musste. Nach der Pause
kamen die Hamburger einige Zeit vor dem Gegner auf das Feld. Der
Wille, die Partie für sich zu entscheiden, war nun deutlich zu
sehen.
Hamburg macht Druck
Die Angriffsaktionen wurden druckvoller, die Hoffenheimer Abwehr
hatte einige kritische Situationen zu überstehen. Bei ihren
Kontern waren die Gäste allerdings stets gefährlich. So traf Ba
in der 55. Minute aus kurzer Distanz nur die Latte. Die Partie
wurde in der Schlussphase immer intensiver und umkämpfter.
Umkämpfte Partie
Beide Mannschaften wollten unbedingt gewinnen. Schiedsrichter
Perl hatte alle Hände voll zu tun und zog sich mehr als einmal
den Zorn der Fans zu. Der stets gefährliche Petric und David
Jarolim als stabilisierender Faktor im Mittelfeld waren die
besten HSV-Spieler. Bei Hoffenheim überzeugten die Angreifer
Mlapa und Ba, die jederzeit für einen Treffer gut zu sein
schienen. |
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