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Klaas-Jan
Huntelaar bestritt bislang 38 Länderspiele
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Sinsheim/Hoffenheim. Der
neue Heilsbringer Klaas-Jan Hunterlaar hat Schalke 04 noch keine
Erlösung gebracht. Auch mit seinem Traumsturm Huntelaar und Raul
hat der Vizemeister seine Pleitenserie in der Fußball-Bundesliga
durch ein 0:2 (0:1) bei Spitzenreiter 1899 Hoffenheim
fortgesetzt. Mit drei Niederlagen startete Schalke zuletzt
1987/88 in die Saison - damals stiegen die Königsblauen ab.
Schalke unter Druck
Damit ist der Druck auf die Knappen und ihren allmächtigen
Trainer-Manager Felix Magath vor dem Start in der Champions
League am Dienstag bei Olympique Lyon sowie dem Revierduell am
nächsten Wochenende gegen Borussia Dortmund weiter gewachsen.
Magath nahm den neuerlichen Rückschlag gelassen und bilanzierte
sogar: "Ich bin zufrieden mit dem Spiel, wir haben eine gute
Partie abgeliefert. Leider haben wir zwei Standards kassiert.
Das ist bedauerlich, kann aber vorkommen."
Hoffenheimer Traumserie
Hoffenheim schwebt dagegen nach dem dritten Sieg durch das
zweite Saisontor von Isaac Vorsah (37.) sowie das
Last-Minute-Eigentor von Nationaltorhüter Manuel Neuer (90.+3),
der einen Freistoß von Hoffenheims Sejad Salihovic ins eigene
Tor prallen ließ.
Magath fordert Geduld
Schon vor der Partie hatte Magath nach dem Radikalumbruch um
Geduld gebeten. "Dies ist eine Mannschaft mit einer großen
Perspektive, aber das Team wird vielleicht nicht sofort ganz
vorne mitspielen", sagte der Schalker Macher. |
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Huntelaar zeigt
sich
Dabei begann Schalke vor 30.150 Zuschauern in der ausverkaufen
Rhein-Neckar-Arena von Sinsheim engagiert. Zwei Tage nach seiner
offiziellen Vorstellung hätte Huntelaar bei seinem Debüt einen
Traumeinstand feiern können. Der 14 Millionen Euro teure
Neuzugang vom AC Mailand verpasste zunächst aus acht Metern das
Tor (9.). In der zweiten Halbzeit lenkte Hoffenheims Torhüter
Tom Starke einen harten Kopfball des niederländischen
Nationalspielers an die Latte (59.) "Ich bin begeistert von
unserem Spiel. Wir haben alles richtig gemacht, haben alles
gemacht, was unser Trainer uns gesagt", sagte Starke.
Raul immer besser
Zudem zeigte Sturmpartner Raul aufsteigende Form. Der Spanier,
der mit Huntelaar schon bei Real Madrid zusammengespielt hat,
hatte zwei gute Möglichkeiten (2. und 26.). Unsicherheiten
offenbarte Schalke aber erneut in der Defensive, in der
Sommerschlussverkauf-Verpflichtung Nicolas Plestan mit dem
zuletzt gelb-rot gesperrten Benedikt Höwedes die
Innenverteidigung bildete.
"Metze" zur Pause raus
Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder rückte nach seinen
schwachen Vorstellungen zum Saisonauftakt auf die rechte
Abwehrseite und hatte Glück, dass Schiedsrichter Felix Brych
(München) nach einem Zweikampf mit Vedad Ibisevic (6.) nicht auf
Strafstoß entschied. Zur Pause wurde Metzelder laut Magath wegen
Leistenproblemen ausgewechselt.
Ibisevic verpasst
Bei Hoffenheim vertraute Trainer Ralf Rangnick gegen seinen
Ex-Klub der gleichen Startelf wie bei den beiden Auftaktsiegen
der Kraichgauer. Nach anfänglichen Problemen waren die Gastgeber
die bessere Mannschaft. Ibisevic (26.) scheiterte an
Nationaltorhüter Manuel Neuer. Fünf Minuten später rollte ein
Abpraller von der Brust des Bosniers knapp am Tor vorbei.
Vorsah ist zur Stelle
Acht Minuten vor der Pause sorgte Vorsah für die verdiente
Führung. Nach Vorarbeit von Andreas Beck traf der Verteidiger
aus Ghana wie schon beim 1:0-Sieg beim FC St. Pauli per Kopf.
Nach dem Seitenwechsel verpasste Ibisevic (58. und 71.) die
Vorentscheidung.
Rangnick letzlich zufrieden
"In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt, so dass
unsere Führung trotz der insgesamt besseren Chancen vielleicht
auch glücklich war. In der zweiten Hälfte haben wir uns aber den
Sieg verdient", resümierte Rangnick. Beste Spieler bei
Hoffenheim waren Beck und Vorsah. Bei Schalke überzeugten mit
Abstrichen Huntelaar und Jermaine Jones im defensiven
Mittelfeld. |