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Vedad Ibisesiv
(r.) bekam es immer wieder mit Mensur Mujdza zu tun
Foto:
www.sport1.de |
Sinsheim/Hoffenheim.
Der SC Freiburg hat die Gunst der Stunde im Kampf um den
Klassenerhalt nicht nutzen können und den Sprung auf einen
Nichtabstiegsplatz verpasst. Der Aufsteiger musste sich im
Badener Derby bei 1899 Hoffenheim mit einem 1:1 (0:0) zufrieden
geben und konnte somit keinen großen Profit aus den Patzern der
Rivalen am Tag zuvor ziehen. Hoffenheim gelang nach vier Spielen
in Folge ohne Tor in der 80. Minute der Ausgleichstreffer zum
Endstand durch Josip Simunic. Mohamadou Idrissou (64.) hatte in
seinem 100. Bundesligaspiel die Gäste in Führung gebracht. Der
Stürmer beendete mit Saisontreffer Nummer sechs nach 828 Minuten
seine Torflaute. Doch trotz seines Treffers blieben die
Breisgauer auch im achten Auswärtsspiel in Serie ohne Sieg.
Dutt: "Ergebnis unterm Strich in Ordnung"
"Es ist ärgerlich, wenn man kurz vorm Schluss noch den Ausgleich
bekommt. Aber unter dem Strich ist das Ergebnis in Ordnung. So
muss man auswärts auftreten", sagte Freiburgs Trainer Robin Dutt
nach dem Abpfiff. Zufrieden war SC-Kapitän Heiko Butscher: "Wir
haben uns um einen Platz verbessert und können am kommenden
Wochenende gegen Bochum weiteren Boden gutmachen."
Selbstkritisch zeigte sich Hoffenheims Nationalspieler Tobias
Weis: "Die erste Halbzeit war desolat, da hat die richtige
Einstellung gefehlt. In Hälfte zwei war es etwas besser."
Makiadi bekommt fünfte Gelbe Karte
Ein Wermutstropfen neben dem Ausgleich durch Simunic war für die
Freiburger zudem die fünfte Gelbe Karte gegen Cedrick Makiadi,
der damit beim nächsten Heimspiel gegen den VfL Bochum fehlt.
Bei Hoffenheim ist Torschütze Simunic nach der zehnten gelben
Karte im Auswärtsspiel beim amtierenden Meister VfL Wolfsburg
gesperrt. Die diszipliniert auftretenden Breisgauer hätten einen
Sieg verdient gehabt. Die Gäste versteckten sich vor 30.150
Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena von Sinsheim
nicht und spielten mutig mit. |