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Das Remis gegen
Hoffenheim war Nürnbergs siebtes in dieser Saison.
Foto:
www.sport1.de |
Nürnberg/Hoffenheim.
Der 1. FC Nürnberg hat seinen jüngsten Aufwärtstrend nicht wie
erhofft fortsetzen können. Im Kampf gegen den Abstieg blieb der
Club zum fünften Mal in Folge ungeschlagen, erreichte nach
zuletzt zwei Siegen aber gegen die angeschlagene TSG 1899
Hoffenheim nur ein 0:0. Die Gäste, die in der Rückrunde bislang
nur zweimal gewonnen haben und vor der Dienstreise nach Nürnberg
zweimal verloren hatten, stecken weiter im Niemandsland der
Tabelle fest.
Vergebene Doppelchance
Die Hoffenheimer waren in einer niveauarmen Begegnung zunächst
spielbestimmend. Bereits in der 13. Minute vergab die TSG aber
arg fahrlässig eine doppelte Chance zur Führung: Vedad Ibisevic
schoss aus kurzer Distanz und bester Position unbedrängt den auf
der Linie stehenden Javier Pinola an, ebenso unkonzentriert
setzte Carlos Eduardo den Abpraller nur an die Latte. Trotz der
Überlegenheit - richtig zwingend waren die Angriffe der Gäste
nur selten, gute Torchancen wurden nicht entschlossen genutzt.
Nürnberger Harmlosigkeit
Nürnberg sah den Strafraum der Hoffenheimer zunächst nur aus der
Ferne. Erst in der 17. Minute machte der Club durch Ilkay
Gündogan, dessen Schuss aus 20 Metern nur knapp am Tordreieck
vorbeistrich, erstmals auf sich aufmerksam (17.). Danach fanden
die zuletzt zwei Mal siegreichen und vier Spiele ungeschlagenen
Franken besser ins Spiel, ohne aber überzeugend nach vorne zu
spielen. Das besserte sich ein wenig erst mit der Einwechslung
von Marek Mintal (46.). |
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Salihovic
verpasst
Dennoch hatte Hoffenheim vor 40.421 Zuschauern auch in der
zweiten Halbzeit die Chance, früh in Führung zu gehen: Diesmal
war es Sejad Salihovic, der bei einer Doppelchance scheiterte -
beide Male reagierte Club-Torhüter Raphael Schäfer hervorragend
(52.).
Erste Ecke nach 70 Minuten
Auf der Gegenseite prüfte U21-Nationalspieler Eric-Maxim
Choupo-Moting, der als zunächst einzige Spitze auf verlorenem
Posten gestanden hatte, Hoffenheims Torhüter Timo Hildebrand
(68.). Erst in der 70. Minute kamen die Gastgeber zu ihrem
ersten Eckball.
Flaute im Sturm
Beide Mannschaften mussten ohne treffsichere Angreifer
auskommen. Beim Club fehlte Albert Bunjaku, der zwölf der
bislang 24 Tore für die Franken erzielt hatte, Trainer Dieter
Hecking bot daher anfänglich Choupo-Moting als einzigen
gelernten Stürmer auf. Hoffenheim standen die Angreifer Demba Ba
und Chinedu Obasi (jeweils 5 Treffer) nicht zur Verfügung.
Beim Club war Torhüter Schäfer ein gewohnt sicherer Rückhalt.
Die übezeugendste Leistung bei Hoffenheim bot der souveräne
Josip Simunic im Abwehrzentrum. |